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Sommerkrippe


 

Als Dankeschön für die aktive Mithilfe im Jahr 2008 beim Basteln und allen Arbeiten, die mit „Krippe“ zu tun hatten, waren die diversen „Heinzelmännchen“ auf einen Ausflug mit Stärkungen für Leib und Seele, zwischendurch und anschließend, eingeladen.

Leider waren einige davon mehr oder weniger verhindert. Günter, Erich, Hans und Werner aber standen am 12. Juni Mittag bereit zum Abflug Richtung Großraming. Ziel war das Besucherzentrum Nationalpark Kalkalpen: Silvana war Chauffeuse, Traudi hatte die Reiseleitung!

 
  1. Akt: Energie in den Tank! Da der Kopf nicht richtig arbeiten kann, wenn der Bauch leer ist, machten wir einen kurzen Abstecher in die Fleischhauerei Mandl, die extra für uns aufsperrte (Beziehungen muss man haben) und speisten zum Anfang ordentlich Leberkäse & Co. (natürlich auch „Co!“)
  2. Akt: Beim Ziel angekommen! Zuerst für körperliche Ertüchtigung gesorgt. Schließlich gibt es für einen Sport- und Spielplatz keine Altersgrenze. Klettern und Schaukeln tut gut, bevor man sich zu geistigen Höchstleistungen aufschwingt.
  3. Akt: Die Regenwurmhöhle!  Schaurig schöne Sammlung von Regenwürmern (3 – 4 m lang), Kellerasseln (ca. 40 cm) und Fadenwürmern (gut einen halben Meter) oder was immer diese auch waren. Zu besichtigen sind diese Viecher von unten, man geht dabei direkt in ihren Bau.
  4. Akt: Endlich die Ausstellung „Waldboden“! Kleine, aber sehr feine Ausstellung. Günter lockte den Fuchs aus seinem Bau, brachte per Knopfdruck den Luchs zum Balzen (oder was macht ein Luchs?), alle zusammen schauten wir unter Baumrinden, sahen alle Entwicklungsstadien von Rosen-, Borken- und Bockkäfern, versuchten zu erraten oder zu wissen, wie alt oder wie groß bestimmte Bäume werden – wir hatten alle Hände voll zu tun. Dann noch im Heimkino eine Filmvorführung von 14 Minuten. Viel Wissenswertes über die Region und das Hintergebirge – Natur, Tiere, Flößer, Waldbahn usw.
  5. Akt: Überlebenstraining! Die Luft in den Ausstellungsräumen war dermaßen trocken, dass wir sofort auf ein Getränk mussten – dies nennt man Notfallplanung! Dabei wurde gleich der nächste Ausflugspunkt bestimmt: Hinauf zur Ruine Losenstein!
  6. Akt: Besteigung der Ruine Losenstein! Wider Erwarten waren alle sehr, sehr wanderbereit, besonders für Erich war dieser Weg ein Klacks! Silvana und Günter übernahmen die Nachhut, man kann ja nicht genug aufpassen, dass alle bei der Stange bleiben. Leider durfte man von der Ruine keine Steine runterschmeissen – und Günter hätte dies so viel Spaß gemacht! In der Höhenluft hat dann auch Traudis Fotoapparat kapituliert – war vielleicht auch besser so – bis dahin wurde aber alles genauestens dokumentiert.
  7. Akt: Abschlussjause im Gasthaus Blasl!  Der Wirt hatte mit seiner Billardrunde im letzten Jahr eine tolle Spende an uns geleistet, dafür haben wir uns erkenntlich gezeigt. Wir genossen im Gastgarten eine gute Jause und taten auch etwas für unseren Durst. Wir hatten ja doch ein Monsterprogramm absolviert! Die allgemeine Stimmung drückte Günter aus: „Ich hätte es einfach bereut, wenn ich nicht mitgefahren wäre!“
 

Nochmal ein herzliches Dankeschön an alle! Es war ein schöner, abwechslungsreicher und gemütlicher Nachmittag mit euch!

 

 

Text: Edeltraud Gradauer

 

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Beitrag erstellt von pinzweb am 19-03-2010 und zuletzt geändert am: 20-03-2010 um 00:55 Uhr