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Leben ist Veränderung. Es tut sich immer etwas, auch wenn sich scheinbar nichts tut. Wahrnehmen und wahrgenommen werden stiftet Sinn. Schön die großen Storys und Bilder, die uns in die Zeitung bringen, aber auch die kleinen G’schichtln und Eindrücke, die das Leben schreibt und vermittelt. Davon soll hier die Rede sein.

 

Ausflug zum Sonntagberg

15.09.2020
Ausflug zum Sonntagberg

Einen Ausflug zu machen kann eine willkommene Abwechslung zum alltäglichen Geschehen sein und Gelegenheit bieten zur Ruhe zu kommen oder Neues zu entdecken. Aus diesem Grund freuen sich auch einige der Bewohner*innen des Wohnheims sehr, wenn es um das Thema Ausflug geht.

Eine gemeinsame Gestaltung von Projekten und Ausflügen ist bedeutend und führt zu Ideen und Vorschlägen, die bei einer alleinigen Planung vielleicht nicht zustande kommen würden. Daher wurden die Bewohner*innen im Vorfeld zur Planung des Ausflugs eingeladen. Es wurde darauf eingegangen, welche individuellen Vorstellungen und Wünsche die Bewohner*innen in Bezug auf einen gelungenen Ausflug haben.

 

Einige der Gedanken der Bewohner*innen, zum Thema Ausflug, waren die folgenden:

 

„Einen Ausflug machen ist...“

„...eine schöne Abwechslung.“

„...Erholung für die Seele.“

„...gemeinsame Erinnerung schaffen.“

 

„Zu einem schönen Ausflug gehören...“

„...liebe Menschen.“

„...neue Erfahrungen.“

„...gutes Essen und Trinken.“

 

Nach reiflicher Planung fand schließlich am 15. September, bei spätsommerlichem Sonnenschein, der Ausflug statt, an dem eine Betreuerin, zwei Praktikantinnen, zwei Bewohnerinnen und drei Bewohner teilnahmen. Das Ausflugsziel war der Sonntagberg in Niederösterreich, auf dem im 17. Jahrhundert die barocke Basilika erbaut wurde. Schon beim Hinaufgehen in Richtung Basilika waren die Teilnehmenden von dem großen Bau beeindruckt. Nicht nur das pompöse Bauwerk selbst, sondern auch die Umgebung und der atemberaubende Ausblick über das Mostviertel brachten alle zum Träumen. Im Inneren der Basilika gab es ebenso einiges zu bestaunen, wie die detaillierten Fresken an der Decke, die vielen Heiligenstatuen oder die Gebeine der Heilige Felicitas. Einige Bewohner*innen nahmen sich in der Basilika auch die Zeit um in sich zu gehen und zündeten Kerzen in Gedanken an ihre Familie sowie Freunde an.

 

Nachdem bei der Basilika zur Erinnerung Fotos gemacht wurden und einige der Bewohner*innen sich ein Souvenir in einem Andenkengeschäft kauften, wurde beim Kirchenwirt eingekehrt. Auf das stärkende Mittagessen folgte ein entspannter Spaziergang zum Türkenbrunnen, dessen Wasser eine heilende Wirkung für die Augen haben soll.

 

Um das warme Spätsommerwetter so richtig auszukosten, rundete ein Kaffee und Eis in einem gemütlichen Gastgarten in Seitenstätten den Ausflug ab, bevor die Heimreise angetreten wurde.

 

Auch noch Tage nach dem Ausflug ließen die Bewohner*innen die Ausflugserlebnisse immer wieder Revue passieren und gemeinsam reflektierten die Teilnehmer*innen mit den Betreuer*innen den ereignisreichen Tag. Dabei wurde ersichtlich, wie bedeutsam diese kleine Auszeit für die Bewohner*innen war und welch große Freude und Erinnerung sie bei ihnen hinterließ.

 

„Freude bereitet hat mir beim Ausflug vor allem...“ „...das Beten und Kerzerl anzünden in der Kirche.“ „...der Eisbecher zum Abschluss.“

 

„...die schöne Landschaft und den Bauern bei der Arbeit auf den Feldern und Wiesen zuzusehen.“

 

Außerdorfer Johanna & Stoubenfol Marlene


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